Ich habe gerade mal diese Thread durchstöbert. Lieder gibt es bei Insekten Nisthilfen sehr viele falsche Beispiele. Es gibt eine gute Seite von Werner David, der eigentlich alle Fragen rund um gute Nisthilfen sauber beschreibt und bebildert.
Er bringt Positiv Beispiele und Negativ Beispiele.
Der klassische Fehler wie
ausgefranste Bohrungen,
Stirnholzbohrungen
Größe der Bohrungen (häufig zu groß oder einheitlich)
Lehm (ist sehr schwer, die richtige Mischung zu finden...)
waagerecht gebündelte markhaltige Stängel
werden hier gut bebildert und beschrieben. Wer sich inteniv damit befassen möchte, er hat dazu auch ein Buch geschrieben.
Außerdem geht er auch darauf ein, dass die Beste Nisthilfe nichts hilft, wenn keine Nahrung da ist.
Häufig werden auch schlechte Hotels bedsiedelt, in Ermangelung von Alternativen und die Mauerbienen sind nicht sehr wählerisch.
Im letzten Frühjahr, habe ich Dosenbienenhotels gebstelt. Ich muß noch an der Befestigung arbeiten, der Gips war zu wenig oder eine dumme Idee. [altebilder]https://4.bp.blogspot.com/-pGyv1j6_fRo/VtxZPV9MYoI/AAAAAAAAQN4/Uc8283nJmZQ/s1600/DSC_0008.JPG[/altebilder]
CarpeDiem,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459501#post459501' schrieb:Im letzten Frühjahr, habe ich Dosenbienenhotels
...Ich hab auch eine Dosen-Wildbienenwohnanlage... Ich nehme gerne bunt bedruckte Olivendosen und dann markhaltige feste Triebe vom Holunder. Überdacht und Ausrichtung Süd-West. Funktioniert gut!
grünchen,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459483#post459483' schrieb:Aber ob das nun Unsinn ist oder nicht, weiß ich wirklich nicht.
Da muss jetzt mal jemand ran, der mit Holz arbeitet oder ein Architekt oder Bauingenieur oder... haben wir da nicht irgendwen hier?
ich bin zwar nicht vom fach aber es gibt doch einige logische erklärungen weshalb man hirnholz meidet,wenn das hirnholz nach außen zeigt saugt es wasser aus nebel,regen,tau etc wie ein docht und gammelt schneller,darum werden ja zaunlatten schräg angeschnitten damit regen abläuft.das wasser hat ja so direkten zugriff auf die offene faser.die dochtwirkung erkennt man auch beim verleimen von holz wo jeder tischler abrät hirnholz zu verleimen bzw. rät vorher beide seiten einzustreichen und antrocknen zulassen und erst nach erneuten einleimem zusammenzusetzen.
das reißen wird auch begünstigt da die fasern beim bohren direkt am anfang geteilt oder zerstört werden und nicht irgendwo im gefüge wo ober- und unterhalb noch was da ist was zusammen hält.deshalb ist es ja auch leichter wenn man holz hackt oder spaltet in das hirnholz zu hacken statt mitten rein.
auch beim verschrauben oder nageln sieht man ja das je näher man dem holzende kommt die gefahr des aufspalten steigt.
evtl. ist ja ein "holzwurm" hier der das genauer erklären kann.
CarpeDiem,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459501#post459501' schrieb:Im letzten Frühjahr, habe ich Dosenbienenhotels gebstelt. Ich muß noch an der Befestigung arbeiten, der Gips war zu wenig oder eine dumme Idee.
Vielleicht macht sie etwas Gips in die Dose, dass die Röhrchen nicht rausrutschen?
Bei meinen Dosen hält es ganz gut ohne Hilfsmittel, weil die Ästchen ein bischen verkanten - sind nicht so glatt und gerade wie Pappröhrchen.
(Musste allerdings immer mal eins nachstecken, da die beim Trocknen schrumpfen.)
Der Gips ist zum Befestigen der Stängel, so was ist unbedingt erforderlich, sonst können besiedelte Stängel raufallen. Außerdem pulen Meisen die Stängel gerne auseinander. Feststecken reicht meistens leider nicht aus.
Heißkleber soll auch gehen.
Ich habe Beton-Rasenkanten im Garten ausgegraben und platzsparend auf einen Stapel geschichtet.
Zwischen zwei Platten war relativ viel Lehmerde und darin hat eine Biene gebaut! War sehr spannend. Und ich werde das so den Bienen wieder anbieten:
Schwere Platten stapeln und dazwischen tonigen Lehmmatsch aus meinem Garten....
CarpeDiem,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459501#post459501' schrieb:Wer sich inteniv damit befassen möchte, er hat dazu auch ein Buch geschrieben.
Siehe mein Beitrag 56, 1. Link. :zopfie_winke
CarpeDiem,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459501#post459501' schrieb:Im letzten Frühjahr, habe ich Dosenbienenhotels gebstelt. Ich muß noch an der Befestigung arbeiten, der Gips war zu wenig oder eine dumme Idee.
Die sehen gut aus! wie sieht es aus mit Schwitzwasser in den Dosen - wird das von der Gipsbefestigung egalisiert? wie haben die Bienen die Dosen angenommen?
erny2006,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459508#post459508' schrieb:ich bin zwar nicht vom fach aber es gibt doch einige logische erklärungen weshalb man hirnholz meidet,wenn das hirnholz nach außen zeigt saugt es wasser aus nebel,regen,tau etc wie ein docht und gammelt schneller,darum werden ja zaunlatten schräg angeschnitten damit regen abläuft.
Erny, du hast absolut recht mit deinen Ausführungen. Ich meinte explizit die Behauptung, dass Trocknungsrisse durch seitliches Anbohren vermieden werden.
Die eintretende Feuchtigkeit ins Stirnholz (Kapillarwirkung) wird in keinem meiner Bücher als Problem angemerkt, da wird eher darauf hingeweisen, dass nur Harthölzer verwendet werden sollen, da Weichhölzer (z.B. nahezu alle Nadelhölzer, Birke, Linde, Weide) bei Feuchtigkeitsschwankungen zu Span- und Splitterbildung in den Bohrlöchern neigen.
Aber der Grundton ist definitiv: lieber Seitenbohrung.
Bärmat,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459534#post459534' schrieb:Bei uns gingen sie fleißig rein in die Bohrungen, hier ist der Beweis
Bärmat, die Bienen nehmen die Röhren an, keine Frage. Die Gefahr, dass die Brut durch eine durch einen Riss entstandene Öffnung dann eingeht, ist nur größer.
Bärmat,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459534#post459534' schrieb:Nackige Ziegel mögen sie gar nicht, Ziegel mit Lehm auch nicht
Da gibt es viele ungeeignete Ziegeltypen, und bei Lehm kommt es auf eine präzise Kosistenz an - die Bienen müssen damit arbeiten können. Das ist wohl so gut wie nie der Fall, deswegen werden sie nicht besiedelt.
Bärmat,'https://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459534#post459534' schrieb:Stroh, Heu, Moos und Zapfen sind meinen Beobachtungen nach nur Deko.
Und Rindenstücke. Das sehen die Fachleute auch so. Möglicherweise bietet man dadurch sogar mehr Unterschlupf für parasitierende Insekten und für Schimmel.
Bärmat,'http://www.tauschgartenforum.de/index.php?thread/16647-unser-selbst-entworfenes-und-gebautes-insektenhotel/&postID=459534#post459534' schrieb:Beim Stirnholz möchte ich widersprechen Bei uns gingen sie fleißig rein in die Bohrungen, hier ist der Beweis
Das steht ja auch außer Frage, es ging nicht darum das die Löcher in den Stirnseiten nicht angenommen werden, sondern darum das diese zur tödlichen Falle werden können.
Tolle Bilder im übrigen ....wo auch die Risse super zu sehen sind, welche das Problem darstellen
Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass Sticheleien oft mehr über die Person aussagen,
die sie ausspricht, als über das Opfer.